Mietrecht

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Aktualisiert: vor 9 Wochen 4 Tage
BGH: Vermieter entscheidet über eine Modernisierung, selbst wenn Mieter zahlen würde
Brrrrrrrh! Ein Vermieter ist nicht verpflichtet, dem Mieter einer Wohnung den Einbau einer modernen Heizungsanlage auf eigene Kosten zu gestatten. Das gilt selbst dann, wenn mehrere Räume nicht beheizbar sind. Der Eigentümer kann selbst darüber bestimmen, ob und wann eine Wohnung modernisiert wird.
BGH zu Stimmrechtsausschluss: Maulkorb für Wohnungseigentümer nur in engen Grenzen
Ein Wohnungseigentümer ist nur dann wegen eines gegen ihn gerichteten Rechtsstreits vom Stimmrecht ausgeschlossen, wenn der Beschluss verfahrensrechtliche Maßnahmen betrifft. Inhaltliche Auswirkungen auf den Rechtsstreit genügen nicht für einen Stimmrechtsausschluss.
Renovierung und anschließende Selbstnutzung: Vermietungsverluste abziehbar?
Renoviert ein Vermieter eine bisher vermietete Wohnung und zieht im Anschluss an die Renovierungsarbeiten selbst ein, steht der Werbungskostenabzug auf der Kippe. Der Abzug kommt nur dann in Betracht, wenn für die Zeit der Renovierung noch eine Vermietungsabsicht nachgewiesen werden kann.
BGH: Vermieter bestimmt selbst über Modernisierung
Ein Vermieter ist nicht verpflichtet, dem Mieter einer Wohnung den Einbau einer modernen Heizungsanlage auf eigene Kosten zu gestatten. Er kann selbst darüber bestimmen, ob und wann eine Wohnung modernisiert wird.
Verträge zwischen Ehegatten: bei unüblicher Vereinbarung stellt sich der Fiskus stur
Schließen Ehegatten Miet-, Darlehens- oder Arbeitsverträge miteinander ab, ist das Finanzamt meist besonders kritisch. Entsprechen die getroffenen Vereinbarungen nicht dem Üblichen, kippt die steuerliche Anerkennung solcher Verträge leicht. Das musste ein Ehepaar feststellen, das eine arg dubiose Mietvereinbarung traf.
Wer zu spät zahlt ... Vermieter darf wegen oft zu spät gezahlter Mieten kündigen
Es braucht für eine Kündigung nicht immer mehrmonatige Mietrückstände. Zahlt der Mieter die Miete wiederholt und trotz Abmahnung zu spät, kann dies den Vermieter berechtigen, das Mietverhältnis fristlos zu kündigen.
Mietrechtsreform - neuer Entwurf steht
Das Bundesjustizministerium hat den neuen Referentenentwurf zum Mietrecht nun offiziell vorgestellt und an die Länder und Verbände zur Stellungnahme übersandt. Hier die Details.
Fristlose Kündigung wegen nicht gezahlter Kaution, Vermieter muss zügig handeln
Die Nichtzahlung der Kaution kann die fristlose Kündigung eines gewerblichen Mietverhältnisses rechtfertigen. Der Vermieter darf mit der Kündigung aber nicht zu lange zuwarten.
Immobilie: Wenn die Ehefrau ihren Miteigentumsanteil an den Ehemann/ Unternehmer vermietet
Gebäude werden häufig je hälftig von beiden Ehepartnern hergestellt oder erworben. Nutzt einer der Ehepartner einen Teil des Gebäudes für Zwecke seines Unternehmens, stellt sich die Frage nach der richtigen umsatzsteuerlichen Gestaltung.
Neuer Gesetzentwurf zum Mietrecht: Modernisieren, Sanieren, Energiesparen, Räumen und Miete Sichern
Sie bewegt sich doch, die Mietrechtsreform. Das BMJ hat einen neuen Referentenentwurf erarbeitet. Gegenüber dem Entwurf vom Mai 2011 ist dieser beim Thema energetische Sanierung - trotz Energiewende - etwas mieterfreundlicher geworden. Er rudert zurück in Sachen Minderung und Mieterhöhung bei der Modernisierung. Außerdem geht es um Räumung und Mietsicherheiten.
Wasserkosten künftig nach Verbrauch? Vermieter kann auch bei Altvertrag umsteigen
Der Vermieter einer Wohnung kann - so der BGH - auch für solche Mietverträge, die vor der Mietrechtsreform 2001 geschlossen worden sind, die Abrechnung umstellen: Betriebskosten, die er bisher nicht verbrauchsabhängig abgerechnet hat, kann er künftig nach Verbrauch abrechnen und dadurch die Mietstruktur ändern.
Trinkwasserverordnung - sind die entstehenden Mehrkosten umlagefähig?
Verbändestreit um die "Moneten" für die Legionellenabwehr: Gerade ist die Trinkwasserverordnung in Kraft getreten, noch ist die 1. Abrechnung für eine Untersuchung nicht aufgeschlagen, da herrscht schon Uneinigkeit darüber, ob Vermieter die Kosten für Legionellenuntersuchungen als Betriebskosten auf ihre Mieter umlegen können.
Räumungsfrist des Mieters bei fristloser Kündigung: (k)ein Dach über dem Kopf?
Selbst wenn ein Vertragsverhältnis fundamental scheitert, gilt noch eine Pflicht zur Rücksichtnahme zwischen den Parteien. Ganz besonders, wenn es um so Existenzielles wie das sprichwörtliche „Dach über dem Kopf“ geht. Auch bei fristloser Kündigung muss dem Mieter deshalb eine angemessene Frist zur Räumung gesetzt werden.
BGH: Großer Spielraum bei Änderung des Verteilungsschlüssels
Wohnungseigentümer haben bei der Änderung der Kostenverteilung viel Spielraum. Auch wenn ein Eigentümer, der bisher besonders wenig zahlen musste, durch den neuen Schlüssel wesentlich mehr belastet wird, ist die Änderung zulässig, wenn dies größere Verteilungsgerechtigkeit bringt.
Neue Trinkwasserverordnung in Kraft
Am 1.11.2011 trat die Neufassung der Trinkwasserverordnung in Kraft. Für viele Verwalter und Eigentümer von Immobilien bringt die Novelle erweiterte Untersuchungs- und Meldepflichten.
Trinkwasserverordnung: Untersuchungsstellen für jährliche Legionellentests und Informationen
Die Trinkwasserverordnung tritt zum 1.11.2011 in Kraft und bringt neue Pflichten für Vermieter mit sich. Die in diesem Zusammenhang nach § 15 Abs. 4 TrinkwV jährlich erforderlichen Legionellenuntersuchungen dürfen nur von bestimmten Untersuchungsstellen durchgeführt werden.
Hier ein Überblick.
Baden-Württemberg beschließt Grunderwerbsteuer-Erhöhung, "Meck-Pomm" zieht nach
Die Serie der Grunderwerbsteuererhöhungen setzen sich weiter fort. Nun hat der Landtag in Baden-Württemberg in die Erhöhung der Grunderwerbsteuer von 3,5 % auf 5 % beschlossen und das gleiche plant man in Mecklenburg-Vorpommern.
Sanierungskosten für Fertighaus: Außergewöhnliche Belastung Gesundheitsgefährdung
Sanierungsaufwendungen für ein Fertighauses, die wegen PCB und Formaldehyd erforderlich werden, sind nur abzugsfähig, wenn die Aufwendungen krankheitsbedingt sind oder durch eine Gesundheitsgefährdung erforderlich werden. Eine konkrete Gesundheitsgefährdung muss durch vor Durchführung der Sanierung erstelltes Gutachten nachgewiesen werden.
BGH: „Weißen“ ist nicht dasselbe wie „Streichen“
Eine Formularklausel in einem Mietvertrag, die den Mieter zum „Weißen“ der Wände verpflichtet, enthält eine unzulässige Farbvorgabe und ist daher unwirksam.
Täuschung über Schadensursache kann Kündigung des Mietvertrags rechtfertigen
Macht der Mieter gegenüber dem Vermieter über die Ursache eines Schadens an der Mietsache falsche Angaben, kann dies den Vermieter dazu berechtigen, das Mietverhältnis fristlos zu kündigen.
